Die menschenverachtende Phantasie der Stasi kannte keine Grenzen: 86 000 Bürger waren im nicht genauer definierten „Ernstfall“ zur Beobachtung, teils zur Internierung in Zwangsarbeitslagern vorgesehen. 35 Lager hatte die Staatssicherheit überall in der DDR für den Tag X vorbereitet. Das vorgegebene Verhaftungssoll lag bei 400 „feindlich-negativen Personen“ pro Stunde.

Was solchen Feinden in letzter Konsequenz widerfahren konnte, hatte der oberste Geheimpolizist Erich Mielke vor ausgewählten Kameraden einmal lautstark so erläutert: „Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil!“.

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